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Einführung - Bevölkerung - Wirtschaft - Verkehr - Umwelt - Stadtplanung - Geschichte - Tourismus - Selbstverständnis - Erziehung und Umwelt - Demokratie und Bürger - Schlussfolgerungen
 
Die Entscheidung zur Überbauung der Weser entwertet rücksichtslos wertvollen Baubestand und seine Nachbarschaft. Die Brücken Récollets (erste Brücke Verviers) und Chêne verlieren ihre eigentliche Bestimmung, sie werden durch die Länge des gewaltigen Einkaufszentrums über den Lauf der Weser hinweg miteinander verbunden. Der bisher bestehende Sichtkontakt zwischen ihnen wird unmöglich. Der Bauträger degradiert die Brücken zu marginalen Wurmfortsätzen seines Projektes.
 
Das gewaltige Gebäude mit seiner Höhe von mehr als 15 Metern verhindert den Blick auf Wasserlauf und Ufer der Weser. Die wunderbare, baugeschichtlich interessante Aussicht auf die wichtigsten und bemerkenswerten Gebäude unserer Stadt (Kirche St. Antoine kürzlich restauriert, Kirche Notre-Dame und das Große Postgebäude, beide zu Denkmälern erklärt) wird verstellt. Ebenso wird die Aussicht auf die bewaldeten Hänge des Récollets unmöglich, auf die den Flusslauf überspannenden Brücken wie auch auf die schlichte aber typische Häuserzeile zwischen den Brücken. Die Harmonie der historischen Fassaden der Rue du Marteau aus dem 19. Jahrhundert wird vollständig entwertet.
 
Mit diesem Projekt wird sich die Besucheraussicht auf die Sehenswürdigkeiten von Verviers auf wenige unbedeutende Objekte reduzieren. Gleichzeitig bedauern die Bürger häufig die deutlich empfundene Verfälschung ererbter Werte: Natur, Landschaft, Architektur, Geschichte und Kultur.
 
Vervierser Bürger, Unternehmer, Vereine und Gesellschaften spendeten und spenden erhebliche Beträge, um das zu erhalten und zu fördern, was den Charakter unserer Stadt ausmacht. Das Projekt respektiert nicht dieses finanzielle und moralische Engagement der Bürger, die freiwillig spenden in der Überzeugung für die Allgemeinheit wirken zu können.
 
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