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Die Weser ist Symbol Verviers. Ihr Wasser war Voraussetzung für die Geburt der Wollindustrie und für die Entwicklung Verviers zu einem weltweit anerkannten Standort der Woll- und Textilverarbeitung. Es ist doch geradezu lächerlich, die Weser nun im Bereich der "Hauptstadt des Wassers" zubauen zu wollen. Darf man den Verlust unserer historischen Wurzeln, unserer Wirtschaftsentwicklung und damit unserer eigenen Identität derart riskieren?
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Brüssel hat seinen Grand-Place, Namur das historisches Zentrum (Site du Grognon), Lüttich den Place Saint-Lambert und Verviers seinen Fluss.
Die Weser verschandeln, das ist nichts anderes, als denjenigen ins Gesicht zu schlagen, die sich für die Stadt der Wollverarbeitung einsetzen, sie lieben und ihre Entwicklungsdynamik voranbringen wollen.
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Ein Gemeinwesen braucht Symbole, um Zusammengehörigkeit zu entwickeln, um in der Geschichte einen Platz einzunehmen und um Identität zu entwickeln. Ein Einkaufszentrum kann diese Rolle heute nicht übernehmen. Ganz im Gegenteil, es ist Ausdruck austauschbarer, banaler, profitorientierter Kommerzialisierung solange dem historisch gewachsenen, ursprünglichen Stadtbild nicht hinreichend Rechnung getragen wird.
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