français  Nederlands  Deutsch  English
les News
le Projet
notre Analyse
nos Propositions
vos Réactions
les Personnalités
la Vesdre
le Bêtisier
Sauvons la Vesdre à Verviers !
les Actions
la Pétition
liens
contact
 
 
 
Einführung - Bevölkerung - Wirtschaft - Verkehr - Umwelt - Stadtplanung - Geschichte - Tourismus - Selbstverständnis - Erziehung und Umwelt - Demokratie und Bürger - Schlussfolgerungen
 
Welches Entwicklungspotential bietet Verviers zukünftigen Generationen überhaupt noch, wenn Identität, Stadtbild, Umwelt, und Fremdenverkehr lediglich dem Profitgedanken eines überdimensionierten Einkaufzentrums geopfert werden?
 
Muss man nicht befürchten, dass gesunde und leistungsfähige Einzelhandelsgeschäfte in das neue Einkaufszentrum umziehen und dass bestehende ökonomische Strukturen entwertet oder gar vernichtet werden? Die angepeilte Schaffung neuer Arbeitsplätze ist nichts anderes als eine Verlagerung von Mitarbeitern des traditionellen Einzelhandelsgewerbes oder von Mitarbeitern bereits bestehender auswärtiger Einkaufszentren zu Gunsten einiger weniger Privilegierter. Warum sollten wir einen Investor fördern und unterstützen, der rücksichtslos der Mehrheit der Vervieser Einzelhandelsgeschäfte, die seit Jahren das wirtschaftliche Rückrat unserer Stadt ausmachen, die ökonomische Basis entzieht? Der Bauträger hat angekündigt, dass er den gesamten Einkaufskomplex nach seiner Fertigstellung, mit Ausnahme der gebührenpflichtigen Parkflächen, zu verkaufen beabsichtigt. Kann man die Planung des Bauträgers überhaupt noch Ernst nehmen, wenn er Beurteilungsfehler am laufenden Band bei einem Projekt dieser Größenordnung fabriziert? (Gewelltes Dach, das unsichtbar bleibt; Fehleinschätzung des erwarteten Verhaltens der Vervieser Bevölkerung; ständige Planungsänderungen;...) Natürlich kann es keinerlei Garantie dafür geben, dass das Projekt nicht wie eine Seifenblase zerplatzt und dass danach der gewaltige Gebäudekomplex für eine anderweitige sinnvolle Nutzung erschlossen werden kann.
 
Experten weisen darauf hin, dass selbst die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung des Projektes hochgradig spekulativ und deshalb mit erheblichen Risiken behaftet sei.
 
Werden Potentielle Kunden aus Herve oder Fleron ihre Fahrzeuge kostenpflichtig in der Vervierser Tiefgarage des Einkaufszentrum parken, wenn ihnen das im Einkaufszentrum Belle-Île (Lüttich) gratis geboten wird? Warum sollten Käufer aus Maastricht oder Aachen nach Verviers kommen, wenn dort attraktive Galerien, weitläufige Konsumkomplexe und einladende Innenstadtbereiche existieren? Welche Rolle sollte Verviers im Rahmen der Euregio anstreben? Völlig unsinnig ist ein Wirtschaftskrieg der Euregiostädte untereinander und er ist zugleich kontraproduktiv bezüglich der angestrebten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Sollte Verviers nicht andere Trümpfe ausspielen?
 
Indem man den Forderungen des Bauträgers nach Durchsetzung seiner einseitig profitorientierten Wirtschaftsziele nachgibt, verhindert man die Möglichkeiten einer integralen, alle Lebensbereiche erfassenden Entwicklung des künftigen Wirtschaftswachstums unserer Stadt. Eine derart gestaltete integrale und zukunftsorientierte Politik der wirtschaftlichen Entwicklung muss Gegenstand der Überlegungen sein. Alle sozialen, ökonomischen und ökologischen gegenseitigen Abhängigkeiten müssen Berücksichtigung finden. Hierzu gehört auch die Förderung der Vervieser Imagequalität als Ausdruck einer dynamischen Bevölkerung.
 
Vertrag für eine Zukunftssicherung der Wallonie:

"Lebensqualität ist Voraussetzung dafür, dass sich Investoren einfinden und bleiben. Sie gibt den Bürgern Sicherheit, Selbstvertrauen und Zuversicht in die Kraft ihrer Gemeinde. Sie beflügelt Dynamik und Kreativität."
Nouveau centre commercial de Birmingham
 
[zurück zur Einführung]
 
version imprimable de cette page