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Die gesamte Planung des Einkaufszentrums wurde bisher ohne die geringste Beteiligung der Vervieser Bevölkerung durchgeführt, obwohl die Realisierung des Projektes in hohem Maße auf unser tägliches Leben wie auch auf die historischen Gegebenheiten der Stadt Einfluss nehmen wird.
Bis heute sind die Projektinformationen ungenau, unvollständig und wegen ständigen Änderungen unsicher. Der Bauherr hat bisher eine einzige Informationsveranstaltung präsentiert, in der er gebetsmühlenartig wiederholte, dass die Überbauung der Weser beschlossene Sache sei und nicht in Frage gestellt werden könne.
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Sollte die Vervieser Bevölkerung der Enteignung von wertvollem öffentlichen Grund und Boden zugunsten eines privaten Unternehmers zustimmen?
Sollte sie den Verlust der Nutzung dieses Raumes und die Freiheit, sich darin zu artikulieren widerspruchslos hinnehmen (im Interesse der Kinder der angrenzenden Stadtviertel und der Schulen des Innenstadtbereichs, ...)? Wenn man in einem großen, bisher öffentlichen Stadtbereich ein privates Einkaufszentrum zulässt, wird zwangsläufig die Kontrolle und Überwachung unseres täglichen Lebens durch Sicherheitseinrichtungen (Kameras) des Betreibers beeinträchtigt werden.
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Kein Bewohner der betroffenen Stadtviertel möchte aus seinem Haus vertrieben werden.
Einige leben dort schon seit vielen Jahren, sie sind schockiert und beunruhigt von den geplanten Maßnahmen, die eine Enteignung. vorsehen. Viele Bewohner haben ihr ganzes Leben in den betroffenen Häusern und Stadtvierteln gelebt. In naher Zukunft werden möglicherweise dramatische Veränderungen auf sie zukommen. Unvollständige und lückenhafte Informationen verunsichern die Bürger, Behördenhilfe existiert bisher nicht.
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Bereits früher, 1976, haben die Vervieser den Bau einer Brücke über die Weser mittels Bürgerinitiative verhindert, um den Fluss und die Rue Jules Cerexhe unversehrt zu erhalten. Die Gefährdung dieses erfolgreichen historischen Bürgerbegehrens dürfen wir nicht zulassen.
Warum sollten die vor 30 Jahren verteidigten Werte heute nicht mehr respektiert und aufgegeben werden? |
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Die nächsten Tage der "Geschichte der Wallonie" werden unter dem Motto "Historisches Erbe und Bürgerrechte" durchgeführt werden unter dem Emblem der Großen Vervieser Post, für deren Erhaltung und Restaurierung sich die Bürger der Stadt ebenfalls erfolgreich eingesetzt haben.
Sollte der Kampf gegen die Überbauung der Weser zu einem weiteren Beispiel für mangelnde Harmonie zwischen den Wünschen der Vervieser Bürger und den sie verwaltenden Stadtvätern werden?
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